Cut: Der Schliff
Nur ein perfekter Schliff reflektiert das einfallende Licht optimal. Im
Idealfall werden die einfallenden Lichtstrahlen durch Facettierung des
Steins so umgelenkt, dass optimale Reflexion (Brillanz) entsteht. Ist
ein Diamant zu flach geschliffen verliert er an Feuer, weil das Licht
geschluckt wird. Ist er zu hoch geschliffen, tritt das Licht an den
Seiten aus statt am Oberteil wieder auszutreten.
Color: Die Farbe
Ein weiteres Merkmal ist die Farbe. Die Skala der Farben bei Diamanten reicht von „D“ (Hochfeines Weiß) bis zu „Z“ (Gelblich getönt). Je höher die Stufe in der Farbskala, desto heller strahlt der Diamant und desto wertvoller ist er auch. Als Lichtquelle bei der Farb-Graduierung wird eine hochauflösende Tageslichtlampe benutzt . Die Auswahl der Vergleichssteine ist international genau festgelegt.
Clarity: Die Reinheit
Die Reinheit ist ein weiteres wichtiges Kriterium. Die meisten Diamanten haben kleine Merkmale, auch Einschlüsse genannt. Der Reinheitsgrad hängt davon ab, wie viele Einschlüsse vorhanden und wie deutlich diese erkennbar sind. Zu den Einschlüssen zählen kristalline und feste Strukturen, punktförmige Gebilde, sogenannte Wolken, Bruch- und Reibrisse, Spannungs- und Spaltrisse, sowie Wachstumsebenen.
Je weniger Einschlüsse ein Diamant hat, desto "reiner" ist der Stein und somit auch qualitativ hochwertiger. Weitere Details finden Sie in unserem Diamant-Lexikon.
Carat: Das Gewicht
Das Gewicht von Diamanten wird in Karat angegeben. Ein Karat (ct.) entspricht 0,2 Gramm. Einem Karat werden 100 Punkte zugeordnet. Ein Diamant mit einem halben Karat hat also 50 Punkte. Größere Diamanten sind sehr viel seltener, und ihr Wert steigt exponentiell mit der Größe.
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